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Aktuell: Haunstetter absolviert seinen 100. Marathon



(Der bekannte Sportreporter Markus Othmer begrüßt Martin Schöll beim Nürnberger Indoor-Marathon als neues Mitglied im "100 Marathon Club Deutschland". Bild: TG Viktoria Augsburg)

Wilfried Matzke berichtet:

Martin Schöll begann als Schwergewicht mit dem Laufen

Haunstetten / Nürnberg. Eine ganz besondere Veranstaltung hatte sich Martin Schöll für sein 100. Rennen über die 42,195 Kilometer ausgesucht. Es war der weltweit einmalige Indoor-Marathon in Nürnberg, ausgetragen im weitläufigen Gebäudekomplex der ehemaligen Landesgewerbeanstalt.

Der 42-jährige Schöll brauchte nur 3:47 Stunden für die 55 Runden mit insgesamt 2420 Treppenstufen. Seine Laufkarriere begann im Jahr 1999 nach einer Wette unter Freunden. „Ich brachte damals 104 Kilogramm auf die Waage“, erinnert sich der Haunstetter. Die ersten Laufversuche gingen über wenige hundert Meter. Aber bereits eineinhalb Jahre später schaffte der Business-Manager beim Computerhersteller Fujitsu seinen ersten Marathon. Bald wurde die legendäre Laufdistanz zu seiner Leidenschaft.

Schöll absolviert mittlerweile rund ein Dutzend Marathons pro Jahr, darunter die Klassiker in New York, Boston, London und Berlin. Seine Bestzeit für die 42,195 Kilometer liegt bei enormen 2:58 Stunden. Auch einige Ultrawettkämpfe kann er vorweisen, wie die "100 Kilometer von Biel" in 9:38 Stunden. "Der Etappenlauf in der marokkanischen Sahara war zweifellos am härtesten", erfährt man. Bei Seminaren für seinen Verein TG Viktoria Augsburg oder an der Volkshochschule gibt Martin "Magic" Schöll seine große Lauferfahrung weiter. "Fast jeder kann einen Marathon schaffen", lautet sein Motto.

Außerdem wird er gerne von den Marathon-Veranstaltern als sogenannter Pacemaker für eine Laufzeit von unter vier Stunden engagiert. Beim München-Marathon im Oktober blieb der Routinier aus Haunstetten genau 30 Sekunden unter dieser Schallmauer, begleitet von zahlreichen Hobbyathleten. Auf die Frage, wie viele Marathons er noch laufen möchte, antwortet der dreifache Vater: „So lange, wie es mir Spaß macht und meine Familie dafür Verständnis aufbrin


(Text: Wilfried Matzke, Bild: TG Viktoria Augsburg)

Erstellt am: 13.11.2014

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Leser Report: St. Martin, hoch zu - Island-Pony

Karl Wahl berichtet:



St. Martin, hoch zu - Island-Pony – beim Martinsumzug der Pfarrei St. Georg.

(Text & Bild: Karl Wahl)

Erstellt am: 13.11.2014

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Vereine: Haunstetten setzt sich ab

Die TSV Haunstetten Handball Abteilung berichtet:

Deutlicher Heimsieg für Bayernliga-Handballerinnen

(hv). Die 2.Handballfrauenmannschaft des TSV Haunstetten hat sich erst einmal ein kleines Polster erarbeitet: Nach einem fulminanten 35:21 (20:7) über Schlußlicht ESV Regensburg II steht die Truppe von Werner Smotzek bei 7:7 Zählern aktuell nicht im Gefahrenbereich der Bayernliga.

Eigentlich hatte man auf Haunstetter Seite eine „engere Kiste“ erwartet, zumal den Gästen aus der Oberpfalz schon im ersten Viertel der Runde das Wasser über dem Hals steht. Gegenwehr kam jedoch nur in den ersten zehn Minuten bis zum 5:4-Zwischenstand. Ab diesem Zeitpunkt lief die TSV-Maschinerie auf Hochtouren und man legte bis zum Halbzeitpfiff sogar die wohl beste Saisonleistung hin. Regensburg gelang bei 15 Gegentreffern gerade noch einmal drei eigene und wirkte dementsprechend angeschlagen. Auf der anderen Seite konnte Haunstettens Coach Smotzek den zweiten Durchgang komplett zum Experimentieren nutzen und mögliche Varianten testen: „Wir können heute sehr zufrieden sein, und wenn es uns gelingt die Effektivität zu konservieren, sehe ich zuversichtlich in die kommenden Aufgaben.“

Tore: Kubitza, Strauch (je 8), Drasovean L. (4), Eckert, Hänsel (je 3), Schickentanz, Niebert F., Kurstedt A. (je 2), Niebert A. (2/1), Amler (1)
Für die Landesliga-Männer gab es im Heimspiel gegen die HSG Würm-Mitte bei der 22:28 (11:14)-Niederlage erneut ähnliche Parallelen zu den bisherigen Auftritten und die Erkenntnis in vielen Phasen durchaus ebenbürtig zu sein, was auch Trainer Herbeck hervorhebt: „Man sieht deutliche Fortschritte, aber leider können wir das Niveau nicht lange genug halten.“ Augenscheinlich wurde dies beim 17:20 (44.Minute) als man dreimal in Folge aus aussichtsreicher Position scheiterte und, statt einem möglichen Ausgleich, den 6-Tore-Rückstand zu verkraften hatte. Das zweite Abstiegsduell steht nun am Wochenende beim SV Eichenau auf dem Plan (Samstag, 19 Uhr), allerdings befinden sich die Oberbayern derzeit in einer Glanzphase und haben nach einem 26:24-Überraschungscoup beim TuS Fürstenfeldbruck deutlich Selbstvertrauen getankt.

Tore: Kopp (7), Mühlbacher (5), Fischer F. (5/3), Link (3), Wagner, Rieber (je 1)

<Weitere Ergebnisse:
weibliche A-Jugend – TSV Schwabmünchen 34:20
Tore: Irmler, Knöpfle (je 6), Niebert A. (6/2), Ruchti (4), Smotzek Sa., Hänsel, Seitz (je 3), Eder (2), Schnorr (1)

VfL Günzburg – weibliche B-Jugend 19:25
Tore: Smotzek Sa. (9/2), Ebert (5/2), Kurtenbach, Schnorr (je 4), Girstenbrei, Schuster, Striebel (je 1)

HSC Bad Neustadt – männliche B1-Jugend 21:25
Tore: Neuhaus (8), Buck (5/3), Lorenz (4/1), Hütten (3), Manz, Peker (je 2), Hild (1)

VfL Günzburg – männliche B2-Jugend 29:18
Tore: Jankrift (5), Stegmann T. (3), Buck (3/1), Besel F. (2), Klingler, Link, Schweinstetter, Gulden, Weber (je 1)

weibliche C-Jugend – TSV Ebersberg 12:19
Tore: Pardi (7), Henkel, Joerss (je 2), Lechner (1)

männliche C-Jugend – TSV Neusäß 29:13
Tore: Stegmann J. (12/1), Besel F. (7), Wolff K. (5), Steinbrecher (3), Kast, Stepanek Ma. (je 1)

TSV Gersthofen – weibliche D-Jugend 12:3
weibliche D-Jugend – TSV Neu-Ulm 7:11


(Text: Herbert Vornehm)

Erstellt am: 11.11.2014

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Aus den Gemeinden: 41 Jahre Christkindlmarkt St. Pius

Die Gemeinde St. Pius berichtet:

Die Pfarrei St. Pius startet auch in diesem Jahr den traditionellen Christkindlmarkt heuer mit einer Besonderheit: „Feuerliche“ Einstimmung von 17 – 18:30 Uhr. Am Donnerstag, 4.12. wird um 17 Uhr ein großes Lagerfeuer im Pfarrzentrum die Gäste einladen. Gulaschsuppe auf dem Feuer und Getränke stehen bereit, die Pfadfinder der Pfarrei und die Pfarrjugend gestalten mit Musik und Gesang, mit „Feuerspucken“ den Rahmen zu dieser Einstimmung.

Eröffnung ist am Freitag, 05.12. – um 15 Uhr mit den Kindern des Janusz-Korczak- und des Pius-Kindergartens.
Mit einer kleinen „Plätzle-Bude“ hat es vor 41 Jahren angefangen – als unser Pater Severin nach Uruguay ging, um ein Missionszentrum aufzubauen. Inzwischen ist unser Christkindlmarkt zu einer guten Einrichtung der Gemeinde geworden. Miteinander planen, schaffen, organisieren und verantwortlich sein – das bindet auch alle Gruppen der Gemeinde zusammen. Senioren sind ebenso am Schaffen wie Jugendgruppen und Elternbeirat, Ministranten und Kindergarten… Das Ergebnis kann sich sehen lassen: an die Hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind am Werk für unsere beiden Missionare, Pater Severin und Uruguay und Pater Jak in Brasilien, für die der der Reinerlös gedacht ist Das Angebot reicht von ausgewähltem Schmuck aus fairem Handel aus Übersee und Asien - über selbstgemachtes Weihnachtsgebäck bis hin zu Bastelarbeiten und Eine-Welt-Waren.

Ein heißer Tipp: das Adventscafè verwöhnt die Gäste mit Kuchen und Torten. Eine Verkaufsausstellung von Büchern, vor allem Kinderbüchern lädt zum Schmökern ein. Für jene, die im Advent neben Geschenken, Einkaufen und Genießen auch etwas für die „Seele“ tun möchte: im Rahmenprogramm finden sich immer auch „Stern-Zeichen“ – Zeiten für Stille und Meditation. Das Rahmenprogramm verdient es, hinzusehen, denn verschiedene Chöre und Musikgruppen, wie der Schulchor der Franz von Assisi-Schule, der Kinderchor „Regenbogen“, die Flötengruppe, die Musikgruppe „Aufwind“, der Kirchenchor, sowie der Shalom-Chor, bereichern dieses Programm. Einen adventlichen Melodienreigen hält die Haunstetter Akkordeongruppe für uns bereit.

Geöffnet ist der Markt am Freitag, 05.12. von 15 – 19 Uhr und am Samstag, 06.12. ebenfalls von 15 – 19 Uhr im Hof des Pfarrzentrums, Mittelfeldstr. 4. Geschultes Personal bietet am Samstag von 15 – 17 Uhr ein adventliches Basteln für kleine und große Kinder an.
Ein genaues Programm finden sie auf der Webseite www.st.pius-augsburg.de
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Erstellt am: 11.11.2014

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Vereine: Ein Befreiungsschlag für Haunstetten

Die TSV Haunstetten Handball Abteilung berichtet:

Bayernliga-Handballer landen überzeugenden Sieg gegen Sulzbach

(hv). Eine tolle Leistung zeigten die Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten im richtungsweisenden Heimspiel gegen den HC Sulzbach-Rosenberg: nach sechzig sehenswerten Minuten hatte man den Tabellennachbarn mit 40:24 (15:14) nicht nur besiegt, sondern auch phasenweise fast an die Wand gespielt.

Die Angriffsleistung war schon in der ersten Hälfte ausschlaggebend für den späteren Erfolg. Hier zeigte die Mesch-Truppe zum ersten mal in dieser Runde, zu was man fähig ist, wenn die Kombinationen konsequent durchgespielt und dann auch dementsprechend abgeschlossen werden. Positiv bemerkbar machte sich auf TSV-Seite die Rückkehr von Matthias Bause, der mit viel Ballsicherheit Ruhe in die Offensive brachte und hinten für die nötige Stabilität sorgte. Nach der knappen Halbzeitführung bekam man die Gäste schnell in den Griff, war in der 39.Minute auf vier Tore enteilt (22:18) und spielte danach wie entfesselt. Neuzugang Philipp Dachser lieferte hier seine beste Saisonleistung ab und hatte beim 32:22 (50.) bereits fünf Treffer erzielt. Da sich die zuvor angeschlagenen Horner und Volmering durchbissen, zeigte sich Trainer Mesch verständlicherweise überaus zufrieden: „Alle haben sich in den Dienst der Mannschaft gestellt und da sieht man, was dabei herauskommen kann.“

TSV: Fischer D., Rothfischer (Tor); Tischinger (8), Horner (7), Volmering (6), Smotzek (6/3), Dachser (5), Zimmerly (3), Elsinger, Bause (je 2), Wiesner (1)


(Text: Herbert Vornehm)

Erstellt am: 10.11.2014

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Leser Report: Martinsgänse

Karl Wahl berichtet:



(Bild: Karl Wahl)

Vor vielen, vielen Jahren gab es auch in Haunstetten noch Gänsescharen. Meistens wurden sie auf den Hauswiesen der Bauern gehalten.

Dass Gänse gerade am 11. November (St. Martin) geschlachtet wurden und werden, hing damit zusammen, dass ehemals einerseits dann die 40tägige vorweihnachtliche Fastenzeit begann und an diesem Termin Pachtzahlungen fällig wurden, die auch in Form einer oder mehrerer Gänse gezahlt werden konnten. Andererseits war der Martinstag allgemein ein Kündigungstermin. Knechte und Mägde wurden entlassen und meist mit einer Gans beschenkt sowie neues Gesinde eingestellt. Der Martinstag fiel noch in die Erntezeit und dann war das bäuerliche Jahr abgeschlossen.

In Haunstetten gibt es nach Wissen des Autors keine Gänseschar mehr, vermutlich nicht einmal mehr einzelne Gänse. Deshalb das Bild einer größeren Gänseschar in der Gegend von Aichach.


Text / Bild: Karl Wahl

Erstellt am: 10.11.2014

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Polizeibericht: Einbruch in Haunstetten



Das Polizeipräsidium Schwaben Nord Augsburg berichtet:

Am vergangenen Samstag (08.11.2014), im Zeitraum von 11.00 bis 21.15 Uhr, drang ein Unbekannter in ein freistehendes Einfamilienhaus in der Rechenstraße ein, nachdem er zuvor mit einem Stein die Scheibe des Wohnzimmerfensters einwarf. Im Haus selbst durchsuchte er mehrere Zimmer und entwendete anschließend Bargeld und diverse Schmuckgegenstände.

Der Diebstahlschaden wird auf ca. 1.000 Euro geschätzt, der angerichtete Sachschaden dürfte sich auf etwa 300 Euro belaufen.


Erstellt am: 10.11.2014

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Vereine: Herbst Hoigarta 2014

Der Kulturkreis Haunstetten berichtet:

Einen gemütlichen Abend erlebten die Besucher des traditionellen Volksmusikabends „Hoigarta“ am 08.11.2014 im vollbesetzten Heim des FC Haunstetten in Haunstetten.



(Stubenmusik Haunstetten - Bild: Kulturkreis Haunstetten)

Eingeladen hatte der Kulturkreis Haunstetten e.V.

Vorstandsmitglied Regina Tobias gewann die Mitwirkenden, gestaltete das Programm und moderierte den Abend.



(Akkordeongruppe Haunstetten - Bild: Kulturkreis Haunstetten)

Lange anhaltenden Beifall ernteten die Erzähler, Sänger und Musiker. Es folgte ein bunter Reigen von Samba, Polka, Bayrischer und Mitsing-Melodien.



(Wertachauer Saitenklang - Bild: Kulturkreis Haunstetten)



(Steppacher Stubenmusik St. Raphael - Bild: Kulturkreis Haunstetten)

Vertreten waren die Akkordeongruppe Haunstetten, die Steppacher Stubenmusik, die Inninger Saitenmusik, der Wertachachauer Saitenklang, die Stubenmusik Haunstetten, und das Gesangsduo Miller. Mit Dieter Elmer aus Bobingen und Luise Miller aus Haunstetten kam auch der Dialekt nicht zu kurz. Beide trugen sehr gekonnt und humorvoll ihre Geschichten und Gedichte vor.

Die Besucher waren sich einig: Zum Frühjahrs-Hoigarta 2015 kommen wir wieder


Weitere Infos unter: www.kulturkreis-haunstetten.de

Erstellt am: 09.11.2014

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Leser Report: Schwan auf dem Lochbach

Karl Wahl berichtet:



Wenn am Lochbach noch niemand spazieren geht und die Sonne scheint, dann kommt der Schwan auch ans Ufer und putzt ausgiebig sein Gefieder.

Erstellt am: 09.11.2014

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Aktuell: Die Kirche St. Albert wird 60 Jahre alt

Der Haunstetter Heimatforscher Karl Wahl berichtet:

Die Kirche St. Albert wird 60 Jahre alt



(Die Notkirche im Bau. - Bild: Archiv Karl Wahl)

Zeitungsnotiz vom 29. Januar 1937:
„Wie verlautet, ist beabsichtigt im südlichen [!] Teile Haunstettens (hinter der Transformatorenstation) bis zum Herbst eine Notkirche aus Holz zu errichten. Die Expositur wird der hiesigen katholischen Pfarrei unterstehen. Die Bewohner der Volkssiedlung an der Haunstetterstraße werden dann der Expositur Haunstetten angegliedert.“

Aus dem „Amtsblatt für die Diözese Augsburg“, Jahrgang 1937, Nr. 16 vom 12. Juli 1937: „Angewiesen wurden die H.H. ... Berger, Sigmund, Benefiziumsvikar in Haunstetten als Expositus St. Albert in Haunstetten.“

Bis zur Errichtung und Einweihung der „Notkirche“ am 31. Oktober 1937 wurden die Gottesdienste und sonstigen kirchlichen Verrichtungen in einer der Baracken entlang der Breitwiesenstraße gehalten.

Sigmund Berger, Benefiziumsvikar von St. Georg seit 1935, wird vom Augsburger Bischof mit Wirkung vom 1. August 1937 zum Expositus ernannt.

Im Volksmund war der Expositus der „Exe“. Irgend jemand hatte ihn mal als „Kischdakobf“ (Kistenkopf) bezeichnet. Dieser Ausdruck verbreitete sich enorm schnell in Haunstetten und in der Volkssiedlung.
Ein alte Frau aus der Volkssiedlung hatte nie einen anderen Namen von ihm gehört und begrüßte ihn mit „Grüß Gott, Herr Kischdakopf“. Wutentbrannt schrie er: „Berger ist mein Name“.

Der „Exe“ Berger war vorher Stadtkaplan bei St. Max. Er wohnte anfangs in der Weddigenstraße zusammen mit seiner Mutter. Dort musste man sich sogar an einem Schalter anmelden. Später wohnte er zusammen mit seiner Haushälterin und Organistin Stumph bei Bäcker Brem im Obergeschoß.

Durch eine Entschließung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultur bekam im August 1937 die Expositur St. Albert die Eigenschaft einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. Die Pfarrgemeinde zählte etwa 1.200 Seelen.



(Die Notkirche ist fast fertig.- Bild: Archiv Karl Wahl)

Zeitungsnotiz vom 20. Oktober 1937: „Am kommenden Sonntag wird die für die Expositur St. Albert errichtete Notkirche feierlich eingeweiht. H. Herr Diözesanbischof von Augsburg wird die Weihe selbst vornehmen.“

Hyronimus Neumaier, Sägewerksbesitzer in Haunstetten in der Leisenmahd, hatte sich darum beworben, das Holz für die „Notkirche“ zu liefern. Sie war gänzlich aus Holz erbaut. Obwohl die Sägerei weniger als einen halben Kilometer entfernt lag, wurde wahrscheinlich auf Grund von Beziehungen innerhalb der Kirche eine andere Firma beauftragt. Neumaier verbot deshalb einer seiner Töchter, dort zur ersten hl. Kommunion zu gehen. Sie musste nach St. Georg.

Im katholischen Gottesdienstanzeiger für Haunstetten in der Haunstetter Zeitung erschien erstmals am 29. Oktober 1937 die „Kath. Expositur St. Albert.“

Die Notkirche wurde am 31. Oktober 1937 durch Bischof Dr. Josef Kumpfmüller eingeweiht.



(In der Notkirche. - Bild: Archiv Karl Wahl)

Von 1937 bis 1965 war Martin Sponagl ehrenamtlicher Messner und ab 1965 war er angestellter Messner. (Ruhestand ab 5. November 1970 mit Vollendung des 65. Lebensjahres, verstorben bereits am 7. Dezember 1970).

Die Expositur St. Albert führte damals selbständig Fronleichnamsprozessionen durch. Der erste Altar stand an der Ecke Gögginger- und Breitwiesenstraße bei der Werkstätte der Firma MAN.

Der zweite Altar stand in der Grünanlage, etwa in der Mitte der Sämannstraße, gegenüber dem Haus Sponagl.

Der dritte Altar stand an einer Ecke Schnitter- und Schafweidstraße.

Der vierte Altar stand in der Nord-Ost-Ecke der heutigen Eichenstraße und der Weddigenstraße. Später wurde behauptet, der Weg sei zu lang, worauf der letzte Altar in die Flugfeldstraße, Haus Nr. 2, verlegt wurde. Dafür gab es einen Grund. Damit kam keine Prozession mehr in den nördlichen Teil des Expositurgebietes.

Expositus Sigmund Berger gab am Sonntag, 20. März 1938 bekannt, dass nun der Kirchenbauverein St. Albert in das Vereinsregister eingetragen ist. 85 Gläubige traten bis dahin dem Verein bei. Der erste Vorsitzende des Vereins, geistlicher Rat Michael Schwair, wurde am gleichen Tag zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Der Bischof von Augsburg errichtete im Juli 1938 offiziell die katholische Expositur St. Albert als Tochtergemeinde innerhalb der katholischen Pfarrei Haunstettens. Zuvor waren noch die Siedlung des Volkes und die Anwesen Haunstetter Straße 180 (Fischer) und 186 (Ellingerhaus) aus der Augsburger Stadtpfarrei St. Canisius (Hochfeld) in die Haunstetter Pfarrei umgepfarrt worden. Es wurde bald darauf die sogenannte „Notkirche“ errichtet (auf der Stelle der heutigen Kirche St. Albert).
„Der Benefiziusvikar Herr Sigmund Berger wurde als Expositus bei St. Albert in Haunstetten eingewiesen“

Der Organisationsakt hierfür ist vom 11. Juli 1938. Er ist bekanntgegeben im „Amtsblatt für die Diözese Augsburg“, Jahrgang 1938, Seite 169.
„Als Kirche wird dieser Tochterkirchengemeinde zunächst die dort errichtete Notkirche St. Albert zugewiesen.“

Bei dem Bombenangriff am 25. Februar 1944 wurde die Notkirche schwer getroffen. Sie war vorläufig nicht mehr benutzbar. Eine nicht explodierte 5-Zentner-Fliegerbombe steckte bis zum Aushub für die St-Albert-Kirche (Mai 1952) sogar unter dem Hochaltar der Notkirche.

Wegen des Bombenschadens wurden die Gottesdienste danach wochentags in der Muttergotteskapelle gefeiert. Sonntags fanden sie statt in der Turnhalle an der Frühlingstraße (jetzt Arberstraße).

Nachdem die TSV-Turnhalle durch Bomben vernichtet war, fanden alle größeren Veranstaltungen in der Turnhalle der ehemaligen Fliegertechnischen Vorschule an der Frühlingstraße statt, beispielsweise die Radballturniere und die Wettbewerbe im Kunstradfahren der „Solidarität“.

Die größeren Veranstaltungen fanden regelmäßig an einem Samstagabend statt.
Meßner Martin Sponagl schimpfte dann am Sonntag früh immer, wenn
in der Halle der Sonntagsgottesdienst bevorstand und es noch nach Rauch, Bier und Schnaps gemieft hat und die Ministranten erst mal den herumliegenden Unrat wegräumen mussten.

Nach dem Krieg war vermutlich gegen Ende 1945 die Notkirche wieder soweit repariert, dass darin wieder Gottesdienste gefeiert werden konnten.

Der Pfarrer von St. Albert, Siegmund Berger, hatte im Juli 1952 das 25jährige Priesterjubiläum. „Es ist mein ausdrücklicher Wunsch, daß alle mir anläßlich der 25. Wiederkehr meines Priesterweihetages etwa zugedachten Ehrungen usw. unterbleiben möchten. Von denen, die solche vorgesehen hatten, erbitte ich eine Spende für unseren Kirchenneubau, der in Bälde begonnen werden soll.“

1952 und 1953 wurden sogenannte "Bausteine" für die Kirche verkauft.
Es waren bedruckte Papierblätter, etwa in der Größe DIN A5 und wa-
ren eigentlich Spendenquittungen für den Kirchenbau.

Bis Mai 1953 wurden die Gottesdienste in der Notkirche gefeiert.

Am 11. Mai 1953 begann der Abbruch der Notkirche und der Aushub
für den Neubau.



(Die Kirche St. Albert im Bau. - Bild: Archiv Karl Wahl)

Am Freitag, 24. Juli 1953 wurde abends um 19:00 Uhr durch Bischof Dr. Josef Freundorfer der „Grundstein“ für die Kirche St. Albert gelegt. Mit dem Grundstein wurde auch eine Urkunde eingemauert.

Text der Urkunde:


In Namen des + Vaters und des + Sohnes und des + Hl. Geistes, Amen.

Im Jahre des Heils eintausend neunhundert und dreiundfünfzig am Vorabend des Apostelfestes Jakobus des Älteren, dem vierundzwanzigsten Juli, im fünfzehnten Jahre des Pontifikates seiner Heiligkeit Papst Pius XII, im vierten Bischofsjahr Seiner Exzellenz des Hochwürdigsten Herrn Dr. Joseph Freundorfer von Augsburg wurde der

G R U N D S T E I N
ZU DER KIRCHE DES HL. ALBERT DES GROSSEN IN HAUNSTETTEN

gelegt. Im Jahre eintausend neunhundert siebenunddreißig wurde die katholische Expositur St. Albert aus dem nördlichen Teil von Haunstetten und der im südlichen Teil von Augsburg gelegenen Siedlung des Volkes errichtet. Sechzehn Jahre hat der so gebildeten Kirchengemeinde eine Notkirche aus Holz als Gotteshaus gedient, ausgenommen ein Jahr, in welchem sie wegen der entstandenen Bombenschäden des Jahres eintausend neunhundert vierundvierzig nicht benützt werden konnte. Nun soll endlich die längst geplante, aber durch den zweiten Weltkrieg an der Ausführung behinderte, also dringend notwendige neue Kirche auf dem bisherigen Platz südlich erbaut werden.
Als Bauherr zeichnet die Kirchenverwaltung St. Albert, die erforderlichen Geldmittel gibt die Bischöfl. Finanzkammer unter H.H. Domkapitular Prälat Andres Rampp aus der Diözesansteuer.
Ferner tragen die Gläubigen nach Möglichkeit durch freiwillige Spenden dazu bei. Die Pläne stammen von Herrn Architekt Anton Wenzel, welcher auch den Bau leitet. Die Bauaufsicht hat Herr Diözesanbaumeister Eugen Link vom Diözesanbauamt, der außerdem besondere Wegweisung gab. Die ausführenden Baufirmen sind Gebr. Höltl, Haunstetten und Franz Horle, Augsburg.
Zur Zeit der Grundsteinlegung ist H.H. Geistl. Rat Nep. Bertele Dekan des Kapitels Augsburg-Land und Expositus Siegmund Berger erster Seelsorger von St. Albert. Bayerischer Ministerpräsident ist Dr. Hans Ehard, Landrat von Augsburg ist Albert Kaifer, Bürgermeister von
Haunstetten Franz Xaver Widmeier.




(Diese Tafel in der Nordwand der Kirche weist darauf hin, dass der Grundstein in den Nähe eingemauert ist. - Bild: Archiv Karl Wahl)

Bis zur Fertigstellung des Pfarrsaales wurden wiederum die Gottesdienste wochentags in der Muttergotteskapelle (mit Taufen, Trauungen, Totenämtern) und sonntags in der Turnhalle am Ende der Frühlingstraße (heute Arberstraße) veranstaltet.

Zwei Mal wöchentlich wurde im oberen Flur der Fröbelschule unter Benutzung eines Kofferaltares, der schon im Krieg verwendet wurde, eine Schulmesse gefeiert.

Mitte 1953 hatte die Expositur St. Albert über 3.000 Seelen.

Am 2. Oktober 1953 wurde das Richtfest für die Kirche St. Albert gefeiert. Der Kirchturm durfte wegen des alten Flugplatzes aus Sicherheitsgründen nicht höher gebaut werden, weil er sonst ein Flughindernis geworden wäre.

Zum 1. November 1953 war der Pfarrsaal fertiggestellt und diente vorläufig als Behelfskirche.



(Vor rund 50 Jahren war die Kirche St. Albert noch nicht so von Häusern umgeben wie jetzt. - Bild: Archiv Karl Wahl)

Am Samstag, 15. Januar 1954 wurde anlässlich der Eröffnung des Kindergartens St. Albert am darauffolgenden Montag eine schlichte Feierstunde abgehalten.

Am Montag, 18. Januar 1954 wurde der Kindergarten St. Albert eröffnet und zwar im Pfarrsaal für Kinder von 3 bis 6 Jahren (damals rund 50 Kinder).

Die Expositur von St. Georg, St. Albert, wurde mit Wirkung vom 1. Februar 1954 selbständige Stadt-Pfarrei. Priester Sigmund Berger wurde zum Stadtpfarrer ernannt. Die Pfarrei hatte damals rund 3.500 Seelen.

Der Haunstetter Stadtrat beschloss im Oktober 1954, der Stadtpfarrgemeinde St. Albert zur Beschaffung einer Turmuhr und der Zifferblätter einen Zuschuß von 3.000 Mark zu gewähren.

Die neue Kirche, St. Albert, wurde am Sonntag, 5. Dezember 1954 durch Bischof Dr. Joseph Freundorfer eingeweiht. Um 18 Uhr wurde das Allerheiligste von der Kapelle in die Kirche überführt. Anschließend wurde der erste Pfarrgottesdienst in der neuen Kirche von seiner Exzellenz, Bischof Dr. Joseph Freundorfer, zelebriert.



(Die Glocken für St. Albert sind angekommen. - Bild: Archiv Karl Wahl)

Im Dezember 1956 kamen die drei Glocken für St. Albert. Die große, 14 Zentner, ist dem Hl. Albert geweiht. Die mittlere, acht Zentner, ist dem Bistumspatron St. Ulrich geweiht. Die kleine, sechs Zentner, schlägt die Viertelstunden und ruft an den Wochentagen zu den Gottesdiensten. Das Weihnachtsfest 1956 konnte zum ersten Mal feierlich eingeläutet werden.



(St. Albert, Westseite. - Bild: Archiv Karl Wahl)




(Mosaik über dem Eingang zu St. Albert. - Bild: Archiv Karl Wahl)

Text: Karl Wahl
Bilder: Sammlung Wahl.


(Text: Karl Wahl - Bilder: Archiv Karl Wahl)

Erstellt am: 08.11.2014

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